Ein Cool-down im Radsport ist eine kurze, leichte Ausfahrt am Ende einer Einheit, die dem Körper hilft, vom hohen Einsatz in den Ruhemodus zu wechseln.
Es dauert normalerweise 5 bis 15 Minuten und beinhaltet eine schrittweise Reduktion der Intensität bis in Zone 1 oder darunter, etwa 50 % des Einsatzes oder weniger.
Ziel des Cool-downs ist es, Stoffwechselabfälle (wie Milchsäure) auszuschwemmen, Herzfrequenz und Atmung allmählich zu senken und eine schnellere Erholung zu fördern.
Es verhindert außerdem Blutansammlungen in den Beinen, die nach harten Belastungen Schwindel oder Unwohlsein verursachen können.
Ein gutes Cool-down signalisiert dem Körper, dass die Arbeit beendet ist und die Erholung beginnen kann. Besonders wichtig ist es nach intensiven Intervallen, Rennen oder langen Ausdauerfahrten.
Einige Athleten kombinieren das Cool-down auch mit leichtem Dehnen oder Mobilität nach dem Absteigen.
Ein Cool-down auszulassen ruiniert das Training nicht, aber regelmäßig gemacht unterstützt es bessere Erholung und ein frischeres Gefühl bei der nächsten Einheit.
Betrachte das Cool-down als Teil deines Trainings — nicht als optionales Extra — besonders wenn du mehrmals pro Woche trainierst.